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Wärmepumpe Stromanbieter

Bei Wärmepumpen handelt es sich um Geräte, die unter Aufwendung mechanischer Arbeit, Energie aus einem Bereich mit niedriger Energie (also mit niedriger Temperatur) auf ein zu beheizendes Gebiet mit hoher Energie (also mit höherer Temperatur als der erste Bereich) überträgt und es dadurch erwärmt. Wärmepumpen werden für vielfältige Aufgaben eingesetzt. Ein Kühlschrank arbeitet beispielsweise mit einer Wärmepumpe. Diese nimmt Energie aus dem Kühlschrankinneren auf und gibt sie an die Umgebung ab. Dies führt dazu, dass es im Inneren des Kühlschranks kalt und im umgebenden Raum etwas wärmer wird. Auch für die Beheizung von Wohnräumen werden Wärmepumpen eingesetzt. Hier wird dasselbe Prinzip angewandt wie beim Kühlschrank, nur umgekehrt. Energie wird aus einem Reservoir aufgenommen und in das innere des Hauses übertragen.

Wärmepumpe(Bild: Techniker beim Warten einer Wärmepumpe, Quelle: de.wikipedia.org)

Um die Übertragung von Wärme aus einem kälteren auf einen wärmeren Bereich zu ermöglichen, arbeiten Wärmepumpenmit einem Trick. Für die Beheizung von Häusern bedient man sich häufig des Erdreichs als Quelle für die thermale Energie. Ab einer Tiefe von ungefähr zehn Metern liegt dort die Umgebungstemperatur auch im Winter bei in etwa zehn Grad Celsius. Für die Übertragung der Energie bedient man sich nun einer Substanz, die im abgedeckten Temperaturbereich bei hohem Druck flüssig und bei geringem Druck gasförmig ist, wie zum Beispiel Propan. Unter Überdruck ist Propan flüssig. Es wird dann durch ein Ventil in im Erdreich befindliche Metallröhren entlassen, wodurch es verdampft und sich seine Temperatur auf ein geringeres Niveau als die zehn Grad Umgebungstemperatur absenkt. Im gasförmigen Aggregatzustand nimmt Propan nun Wärme aus der Umgebung auf. Anschließend wird das Gas im Kondensator komprimiert. Dies führt dazu, dass sich das Gas verflüssigt und durch die zusätzlich aufgenommene Energie erhitzt. Diese wird abgegeben und zum Beheizen des Hauses genutzt. Mit dem abgekühlten Propan wird in einem neuen Zyklus wie bereits beschrieben vorgegangen.

5 Responses to “Wärmepumpe Stromanbieter”

  1. November 12, 2012 at 10:30 pm, Hans Joachim Kaiser said:

    Mit Interesse und Ungläubigkeit habe ich den von Ihnen publizierten Artikel über das Heizmedium Erdreich gelesen. Man lese und staune: “Ab einer Tiefe von ungefähr zehn Metern liegt dort die Umgebungstemperatur auch im Winter in etwa bei zehn Grad Celsius.” Für den Betrieb einer Wärmepumpe wäre das eine ideale Voraussetzung. Was glauben Sie warum Erdbohrungen dann in den meisten Fällen bis zu hundert Metern und mehr niedergebracht werden bei Kosten pro 100-Meter-Bohrung von ca. 5000 €? Übrigens reicht eine Bohrung in den seltensten Fällen für die Beheizung eines Einfamilienhauses aus, zwei oder drei Bohrungen kosten dann 10-15000 €. Bevor Sie einen solchen Unfug ins Netz stellen, sollten Sie recherchieren und zwar fachkundig!

  2. November 19, 2012 at 3:46 pm, Heiko Endsbiller said:

    Das was der Hans Joachim hier schreibt kann ich nicht ganz nachvollziehen, ich baue seit 7 Jahren Wärmepumpen in ganz Deutschland ein, bis jetzt habe ich noch kein unzufriedenen Kunden gesehen, alle sind happy, und habe zu Hause selber eine Wärmepumpe. Bei einem Neubau kommt man meiner Meinung um eine Wärmepumpe nicht herum. Sicher ist die Anschaffung höher als bei Öl oder Gas, aber erstens gibt es Förderung und das nicht zu wenig und zweitens bezahlt man im Normalfall für ein Einfamilienhaus von ca 140 m² irgendwo zwischen 50 und 60 Euro Strom für Heizung und Warmwasser. Das soll mir mal einer mit ner Ölheizung oder Gasheizung zeigen, zusätzlich können sie ihren Schornsteinfeger abbestellen. Wer für eine Bohrung für ein Einfamilienhaus 15000 € ausgibt der ist selber Schuld.

  3. März 03, 2013 at 7:26 pm, Frank Buchheimer said:

    Hallo Wärmepumpen-Interessierte,

    ich habe in meinem Haus zwei Tiefenbohrungen vornehmen lassen um mit Erdwärme zu heizen. 2007 waren die Strompreise noch relativ günstig, da kostete ein Jahresverbrauch bei 160 qm Wohnfläche noch mit Grundpreis vom Anbieter Entega
    knapp € 400. Mein Vater konnte kaum glauben, daß nur eine Befeuerungsart nämlich Erdwärme ausreicht. Ich hatte den Verbrauch bei 18 Grad Raumtemperatur erzielt.
    Laßt Euch nicht einreden, daß Luft-Luft- und Luft-Wasser-Wärmepumpen günstiger im Verbrauch sind. Klar in der Anschaffung schon (keine Tiefenbohrung), aber bei kalten Tagen unter 0 Grad braucht die Pumpe aber mehr Strom, was bei einer Tiefenbohrung nicht der Fall ist, da immer das gleiche Temperaturniveau in der Tiefe herrscht.

  4. Juli 18, 2013 at 5:29 pm, Walter Friederich said:

    Erfahrungen mit Wärmepumpen sind unterschiedlich,

    je nachdem welches Gerät wie eingesetzt wird und wie viel Wärme benötigt wird. Informativ die Praxistudie des Fraunhoferinstitutes. Zuerst einmal ist der Wärmebedarf des Hauses entscheidend. Wird viel Wärme benötigt braucht man auch viel Strom! Das zweite sind niedrige Vorlauftemperaturen. Also große Heizflächen, und kleine “Spreizung” in einem gut wäregedämmten Haus mit 50 KWh/a m² Wohnfläche sind “alte Heizkörper” die auf 200 KWH/a m² ausgelegt sind, nach der alten DIN bei 90 Grad vorlauf / 70 Grad Rücklauf 20 Grad Raumtemperatur vier mal “zu groß” und können bei konstanten Umlaufmengen,konstentem alten Rohrsystem!!! mit 5% Spreizung betieben werden. Nun aber taucht man die alten Heizkörper gegen neue Heizkörper die die Nieschen “best möglich” gut füllen Achtung!!! auch die Abstände unterhalb und oberhalb des Heizkörpers müssen eingehalten werden! und statt zwei drei Platten haben und kommt so auf das 8 bis 10 fache der eigentlich nach der alten DIN benötigten “Nennleistung”
    Ergebnis Vorlauftemoperatur sinkt auf werte guter Fußbodenheizungen; Wärmepumpe läuft hervorragend. Fußbodenheizungen auf großen Durchfluss wenig Spreizung auslegen, dicke Rohre und kurze Rohrlängen! (Kostet etwas mehr!) Ergebis Wärmepumpe läuft hervorragend. Ideen wie der Einbau von mischern thermischen Weichen offenen Rückläufen ganz schnell vergessen: Ergebns Rücklauf wird wärmer! ist schlecht! Die Fußbodenplatte ist ein Wärmepuffer, keinen Pufferspeicher einbauen die Anlage läuft ohne besser! Radiatorheizung: Wenn möglich Wärmepumpe mit Motordrehzahlregelung kaufen um das häufige Takten weitgehend zu verhindern. Laufzeiten sollten nicht zu kurz sien Pausen auch nicht 20 min laufen 20 min Pause ist in Ordnung! Puffer ist eine einfache Lösung die aus thermodynamischen Gründen “Strom frisst” auch bei perfekter Wärmedämmung! Eine sehr triviale lösung für warmes wasser ist das einschleifen des Boilers in den Vorlauf der WP und nur auf Heizungsvorlauftemperatur zu erwärmen. Nicht die WP hoch fahre, sondern nachgeschaltet elektronischer Durchlauferhitzer, der leifert die fehlenden 25 % der Energie …. Kostet (überraschung) deutlich weinger als dsas ganze system mit Heizwasser auf 40 Grad zu fahren! Kombination mit therischer Solaranlage für BW (höhere Temperaturen im Sommer) klingt gut, verbessert Jahresarbeitsziffer der WP aber PV mit Strom für die dann nicht ganz so effizient laufende WP ist klüger und senkt den Jahrestromverbrauch bei gleicher Investition deutlich stärker!

    Solarthermie läuft im Winter bei nicht all zu starker Einstrahlung gar nicht! PV liefert aber unter diesen Bedingungen durchaus Strom und über Wärmepumpe Wärme! PV + Wärmepumpe arbeitet im Winterhalbjahr viel effizienter als Solarthermie, im Sommer ist das anders, aber nicht wichtig, weil man im Winter heizt und bei allen Systemen im Sommer Überschüsse vorhanden sind die man bei PV vergütet bekommt, bei Solarthermie, die nicht über längere Distanzen transportieren kann, und folglich nicht vergütet werden kann, helfen gäßere Überschüsse nicht weiter!

    Auf der “kalten” Seite wäre Luft ideal, weil sie überall zur Verfügung steht. Aber man braucht ziemlich hohe Volumen, also einen kräftigen Ventilator der frisst Strom! Ferner kondensiert Wasser aus, stört nicht, solange es beim Waser bleibt, tritt Eis auf, verstopft der Wärmetauscher und muß abgetaut werden; kostet “Energie” also Strom. Häufigkeit hängt von der Auslegung ab. Und gerade wenn es kalt ist muß die Wärmepumpe viel laufen, da ist die Luft (nicht dsa erdreich in 5 meter Tiefe!) kalt und das kostet weil die Temperaturdifferenz zur Vorlauftemperatur wächst zusätzlich Strom!

    Ergebnis Luft Wasser WP hat viele Vorteile, kann aber einer Wasser Wasser oder Sole / Wasser WP auf gleichem technischen Niveau, gleichem Niveau der restlichen Heizanlage, nicht ganz mit der Jahresarbeitszahl folgen. 3,5 sind ein guter Wert. Die Sole WP mit Erdreich kann man ganz gut bis zu 4,5 treiben. Dabei sollte man natürlich die Bohrungen nicht zu knapp kalkulieren. Drei sind besser als 2 aber das kostet zusätzliches Geld! Wenn man nun aber statt der Bohrungen das Geld in Wärmedämmung investiert und dann z.B. auf 35 KWh /am² Wärmebedarf kommt, dann ist die Luft / Wasser WP zuzüglich investition des geldes in Dämmung die sparsamere Alternative. Mit anderen Worten beim gleichen Preis für das Gesamtpaket hat man Alaternativen und so haben Luft / Wasser WPs auch ihre Berechtigung. Vielleicht ist es noch besser das Geld für Bohrungen für die PV Anlage auf dem Dach auszugeben, die liefert dann weit mehr Strom als die billigere Luft Wasser WP mehr verbraucht….. Und so kann man hin und her diskutieren und eine den persönlichen Präferenzen entsprechende Lösung finden.

    Wo es viele Möglichkeitn gibt, lassen sich argumentativ auch unsinnige Dinge kombinieren, und wer nich nachdenkt und keine Erfahrung hat, wird im Ergebnis eine Anlage haben, die nicht so toll läuft. Bei Wärmepumpensystemen pasiert das durchaus häufiger, weil zu sehr in Wärmemengen gedacht wird und viel zu wenig daran, daß es vornehmlich darum geht die Vorlauftemperatur des Systems so weit als möglich zu drücken. Leider läßt sich dieser ungewohnte Grundsatz auch nicht umgehen und ist thermodynamisch bedingt.

    Warum Tiefbohrungen? Nun sie benötigen kein so goßes Grundstück und zerstören vorhandene Gartenflächen nicht. Für Neubauten würde ich die billigeren Erdkollektoren wählen und über eine möglichst große Fläche verteilen!
    Grüße Friederich

  5. Juli 18, 2013 at 5:30 pm, Walter Friederich said:

    Fehrhaften Entwurf bitte löschen! Friederich